Activ Web Design

Auf der Suche nach dem richtigen Webhost

von Tobi am 10. Jul. 2010, unter Erste Schritte

Es ist mal wider das grundsätzliche Problem: Die Anbieter von Webspace treten im Netz so zahlreich auf, dass es schwierig ist, das richtiges Angebot plus passenden Tarif ausfindig zu machen. Hier finden Sie ein paar wichtige Tipps, auf was sie bei Suche und Auswahl achten sollten.

Wieviel Platz muss sein?

Zunächst einmal spielt es eine Rolle, ob Sie eine kleinere private Webseite online bringen wollen oder einen größeren Online-Shop. Für ersteres reichen meist Umsonst-Angebote mit wenig Speicherplatz. Dient die Homepage kommerziellen Zwecken, sollte man für Speicherplatz schon ein paar Euro investieren. Außerdem besteht bei kostenlosen Webhosts eher die Gefahr, dass der Server sich einfach mal eine Pause gönnt – bei häufigeren Ausfällen kann das für Onlien-Shops existenzbedrohlich sein. Grundsätzlich sollte ein Angebot, auch die kostenlosen, PHP 5 unterstützen und mindestens eine MySQL Datenbank und kostenlosen Support bereitstellen.
Für eine private Webseite brauchen sie etwa 10 bis 200 MB Speicherplatz. Eine fortgeschrittene Variante kann schon mal etwa 500 bis 3.000 MB benötigen. Und wenn’s um Business geht, dürfen es auch schon einmal 5.000 bis 50.000 MB sein.

Traffic: Teure Schummelangebote

Aber Achtung: Vor allem, wenn sie nur ein paar MB eingekauft haben, kann das zur Falle werden. Denn einige Webhoster vergeben absichtlich viel zu wenig Traffic – das steht für die Gesamtmenge der übertragenen Daten. Überschreitet ein User dann seine Speicherkapazität, muss er für jedes MB zuviel zahlen. Und zwar bis zu 15 Euro pro Gigabyte – so kommen für hochgeladene Photos schnell mal ein paar hundert Euro zustande.
Zu wenig Space ist also ein Problem, manchmal aber auch zuviel. Denn Anbieter, die unbegrenzten Speicherplatz feil bieten, schränken den Gebrauch im Kleingedruckten dann doch wieder ein. So gibt es z.B. Vermerke in den AGBs, dass bei Gefährdung der Serverstabilität durch zu hohen Traffic der Anbieter berechtigt ist, die entsprechende Seite einfach abzustellen.

Damit müssen Sie rechnen

Also, kalkulieren Sie lieber ein paar MB mehr ein und lesen Sie vor allem nach, welche Konsequenzen ein Überschreiten der Kapazitäten hat. Und lassen Sie die Finger lieber von Angeboten, die mit dem Adjektiv „kostenlose“ und „unlimited“ werben.
Mit folgenden Kosten können sie übrigens rechnen: Betreiber privater Webseiten können 2 bis 3 Euro monatlich einkalkulieren. Die fortgeschrittene Variante kostet zwischen 4 bis 6 Euro monatlich und den Business-Bereich betritt man ab 7 Euro monatlich.

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