Activ Web Design

Das erste Mal

von Tobi am 08. Jul. 2010, unter Erste Schritte

Wer eine eigenen Internetrepräsentanz für sich oder Freunde bauen will, holt sich wahrscheinlich im Internet Rat. Zwar bieten auch Volkshochschule und Bücher Anleitungen, aber kein Medium ist dem Vorhaben so angemessen und bietet so viele Informationen wie das Netz. Das macht es allerdings auch so schwierig, das richtige und wichtige Wissen herauszufiltern.

Das Baukasten-Prinzip

Auf jeden Fall gibt es zahlreiche Angebote, für die man nur ein paar Euro zahlen muss. Eine Möglichkeit, sich im Netz zu verwirklichen, bieten die sogenannten Baukastensysteme, mit denen man die eigene Seite innerhalb einer halben Stunde online bringt. Auf solchen Portalen kann man nach Anmeldung im Mitgliederbereich einfach Texte und Bilder eingeben, hochladen und anordnen. Der Name der Domain hat dann in der Regel folgenden Aufbau: www. Anbietername.de/mitgliedsname/
Anbieter sind z.B. www.Homepage-Baukasten.de, www.internetbaukasten.de oder www.jimdo.com

Oder man wagt sich daran, die eigene Seite selbst mit Hilfe des HTML-Codes zu gestalten. Das ist natürlich sehr viel aufwendiger und es treten häufiger Fehler auf. Allerdings lernt man dabei auch die Prinzipien des Webseiten-Aufbaus und ist nicht an vorgegebene Designs gebunden.
Voraussetzung ist, wählt man die individuelle Variante für die Gestaltung, dass man sich die Formatierungsbefehle in HTML aneignet. Die Auszeichnungssprache macht es möglich, dass der Browser die gewünschten Inhalte überhaupt anzeigen kann.

Editor: Fertig oder handmade

Um eine entsprechende Datei anzulegen, benötigt man einen Editor. Auch hier gibt es zwei verschiedenen Varianten: Die sogenannten WYSIWYG-Editoren wandeln die die gewünschten Aktionen – ein Bild einfügen oder eine bestimmte Schriftart wählen – automatisch in HTML-Befehle um. Ein solcher Editor ist z.B. Microsoft Frontpage, der allerdings auch einiges kostet. Bei herkömmlichen Editoren müssen Befehle alle per Hand eingegeben werden – also die typische Spitze Klammer mit dementsprechenden Befehl darin. Solche Editoren gibt es zahlreiche kostenlos im Netz. Beim Lernen der Befehle helfen etwa die Seiten www.selfhtml.de, de.html.net oder www.planethtml.de

Der Gestaltung der Seite folgt die Veröffentlichung der Homepage. Der Platz, an dem die Webseiten abgelegt werden, nennt sich Webspace. Der Speicherplatz ist je nach Größe kostenlos oder für ein monatliches Entgelt verfügbar. Bei kostenlosen Angeboten ist wiederum der Name der Domain meist nicht frei wählbar. Provider sind z.B. T-Online, Versatel oder Arcor, kostelos gibt’s Webspace bei lima-city.de, funpic.de, Multimania.de oder Kilu.de
Teil von solchen Angeboten sind außerdem die DTP-Zugangsdaten des Webservers, Kennwort und Benutzername. Damit können die Inhalte auf die Homepage hochgeladen werden.
Wenn man eine einfache Seit online stellen will, ist das übrigens fast so einfach, wie sich das hier anhört. Ein bisschen Geduld und Fummelei gehört aber auch einfach dazu.

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