Design: Die häufigsten Fehler
von Tobi am 13. Jul. 2010, unter Design
Schön sieht die Webseite schon aus, aber irgendwas stimmt noch nicht – dieses Gefühl beschleicht viele Anfänger bei der Gestaltung ihrer Internetrepräsentanz. Und das ist auch gut so. Denn es gibt Fehler, die sollte man zugunsten der Usability – also der Benutzerfreundlichkeit – unbedingt vermeiden. Hier eine kleine Stilkunde:
1.
Der Kontrast zwischen Hintergrund- und Schriftfarbe sollte immer deutlich sein, aber das Auge nicht überanstrengen. Gelbe Schrift auf weißem Grund sollte deshalb genauso vermieden werden wie pinke Schrift auf gelbem Grund.
2. Häufig wird die eigene Webseite von den Gestaltern nicht in verschiedenen Auflösungen betrachtet. Das ist aber wichtig, weil der Durchschnitts-User über einen Bildschirm mit 800 x 600 Pixeln, oder, inzwischen fast verbreiteter, über solche mit 1024 x 768 Bildpunkten verfügt.
3. Die Startseite sollte nicht zu groß sein – am besten nicht über 50 KB, inklusive der Bilder – weil die Ladezeit sonst so lange dauert, dass viele Besucher die Seite vorzeitig verlassen.
4. Java Scripte werden von Anfängern gerne üppig eingesetzt, weil sie einen vermeintlich professionellen Eindruck machen. Fortgeschrittene Webmaster wissen aber, dass man mit der Skriptsprache eher sparsam umgehen sollte, also höchstens ein paar Java Scripte mit ein paar Zeilen Quellcode einfügen. Überlegen Sie gut, ob Sie sie Frames, Banner oder Formulareingaben wirklich brauchen. Die Ladezeit verlängert sich durch die Nutzung nämlich erheblich.
5. Meist gar nicht gut für das Design einer Seite sind animierte Gifs. Sie verfügen jedoch über eine magische Anziehung auf viele Webmaster. Man kann eine Anfänger-Homepage häufig schon an der verschwenderischen Nutzung solcher Bilder erkennen. Die ergeben dann wenig Sinn und sorgen dafür, dass sich die Ladezeit verlängert und das Scrollen stockt. Einfache Grafiken sind überzeugender.
6. Flash sollte man auf einer Webseite erst einbauen, wenn man das Tool wirklich, wirklich beherrscht – alles andere wirkt stümperhaft.
7. Links sollten auch zum richtigen Ziel führen – also besser zweimal prüfen
Wenn Sie diese Regeln beherzigen, ist damit schon mal eine gute Grundlage geschaffen, damit die Besucher sich wohl auf Ihrer Seite fühlen.
Homepage-Farben: Treiben sie es nicht zu bunt!
von Tobi am 12. Jul. 2010, unter Design
Farben sprechen – auch auf der Homepage. Deshalb sollte die Colorierung der Webseiten wohl überlegt sein. Es ist stets ratsam, dass Inhalt und Form zueinander passen. Wenn sich eine Webseite also um Naturkosmetik dreht, ist von grellen, künstlich wirkenden Farben eher abzuraten. Wenn es auf einer Seite um Kaugummi geht, passen die hingegen wieder ganz gut. Jemand, der keine Ahnung davon hat, sollte sich deshalb wenigstens kurz einmal mit Farbsymbolik beschäftigen.
Farben und ihre Wirkung
Hier dazu nur soviel:
• Blau ist die beliebteste Farbe. Mit ihr werden Sympathie, Harmonie, Freundschaft sowie Vertrauen und Verlässlichkeit assoziiert. Bei Banken und Versicherungen ist sie oft eine dominierende Farbe.
• Rot hat auch viele Anhänger, aber ein ganz andere Wirkung: Zu der Farbe werden Leidenschaft, Aufregung, Wut, Sexualität und Wärme assoziiert.
• Grün ist die Farbe de Natur und des Lebens. Sie steht für Frühling, Hoffnung und Anfang. Assoziiert wird auch Frische, Gesundheit und Unreife. Grün wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben.
• Gelb steht für Sonne, Licht und Wärme, in einer schwächeren Form als Rot, und wird auch auch mit Säure verbunden.
• Schwarz steht für viele negative Gefühle wie Trauer und Einsamkeit, wirkt aber auch elegant, modern, sachlich und eindeutig.
• Rosa wirkt zart, kindlich, süß, naiv
• Mit Weiß werden Adjektive wie vollkommen, gut, sachlich, klar und ehrlich assoziiert.
• Violett erscheint magisch, geheimnisvoll, dekadent und zweideutig.
• Gold wird verwendet, wenn etwas edel und vornehm wirken soll. Das kann aber auch schnell in Kitsch abdriften.
• Silber ruft ähnlich Assoziationen hervor, es wirkt jedoch kühler.
Natürlich gilt diese Symbolik nur für die westliche Welt, denn die Farb-Wahrnehmungen variieren je nach Kulturkreis.
Der Kontrast macht’s
Interessant wird es, wenn verschiedene Farben zusammenkommen. Im Wesentlichen ist zwischen Voder- und Hintergrundfarbe zu unterscheiden. Da letztere große Flächen ausfüllt, sollte sie nicht zu schmerzhaft für das Auge sein. Neon-Gelb ist so z.B. wenig geeignet.
Die Vordergrundfarbe definiert sich auch über den Hintergrund – denn es sollte wegen der Lesbarkeit ein deutlicher Kontrast vorhanden sein. Klassisch auf Webseiten ist der Schwarz-Weiß-Kontrast. Als angenehmer wird aber ein Kontrast voll Hellgrau und Schwarz wahrgenommen.
Bestimmte Farbkombinationen können z.T. extreme Wirkungen hervorrufen. Grüne Schrift auf pinkem Hintergrund kann so etwa für eine erhöhte Atemfrequenz, schnellen Herzschlag und sogar Stress sorgen – also insgesamt keine sehr angenehmen Reaktionen.
Deshalb gilt: Weniger ist mehr! Grundsätzlich ist es ratsam, sich auf einige wenige Farben zu beschränken, die miteinander harmonieren. Idealerweise treten die dann wiederholt auf. Eine hilfreicher Schritt ist, eine Grundfarbe auszuwählen und diese Farbe dann abzustufen. Das vermittelt ein einheitliches Bild. Und schließlich einen professionellen Auftritt.
Auf der Suche nach dem richtigen Webhost
von Tobi am 10. Jul. 2010, unter Erste Schritte
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Das erste Mal
von Tobi am 08. Jul. 2010, unter Erste Schritte
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Herzlich Willkommen auf unserem Blog
von Tobi am 21. Jun. 2010, unter Allgemein
Hier finden sowohl Webmaster, die gerade ihre erste Seite bauen als auch professionelle Webdesigner Hilfen, Tipps und Infos zu neuen Entwicklungen und Trends rund um das Thema Webdesign.
